Neue Jagdverordnung unterschrieben

Die Hessische Umweltministerin hat die neue Verordnung zum Hessischen Jagdgesetzunterschrieben. Sie wird nach Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt in
Kraft treten.
Die Verordnung tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft. Die darin neu geregelten Jagdzeiten gelten jedoch erst ab dem 1. April 2016. Nach mehreren Jahren zieht Hinz damit einen Schlussstrich unter die anhaltende Diskussion zwischen Jägern, Tierschützern, Naturschützern, Jagdgenossen, Landwirten und Waldeigentümern.
Der Text der neuen Jagdverordnung liegt noch nicht vor. Der Pressemitteilung des Umweltministeriums ist zu entnehmen, dass die Jagd- und Schonzeiten einiger Tierarten, wie Rebhuhn, Hasen, Ringeltauben, Stockenten aber auch Hermelin und Mauswiesel neu geregelt wurden.
Dem Vernehmen nach endet die Jagdzeit für alle Schalenwildarten einschließlich der Rehböcke einheitlich am 31. Januar.
In der Pressemitteilung führt die Umweltministerin aus, dass die Bejagung von Wildtieren einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz des Waldes und zur Gesundheit der Wildpopulation leistet. „Das wirkt sich natürlich positiv auf die Biodiversität in hessischen Wäldern aus“, betonte Hinz. Zudem können die Lebensgewohnheiten mancher Wildtiere direkte Auswirkungen auf das Umfeld der Bürgerinnen und Bürger haben: Wildschweine in Vorgärten, Verkehrsunfälle mit Wildtieren und Schäden auf Hessens Feldern und in den Wäldern sind wesentliche Gründe für die Notwendigkeit der Jagdausübung.

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